Wappen Flammersfeld

Nachricht


< Der Regionalmarkt am 14. Oktober wirft bereits sein Licht voraus – Geschichten für Marktzeitung gesucht


Artikel vom 10.10.2017

39. ADAC Raiffeisen-Veteranenfahrt in Flammersfeld


Wenn sich im Herbst die Blätter färben und das Laub allmählich von den Bäumen fällt ist dies die Zeit in der Oldtimerfreunde aus Deutschland, Holland und Belgien allmählich ihre Fahrzeuge aus der Garage holen und sich am ersten Oktoberwochenende in Flammersfeld zur traditionellen ADAC Raiffeisen-Veteranenfahrt treffen. Auch dieses Mal kamen wieder über 120 „Schnauferl“ mit zwei, drei und vier Rädern und ihren „Piloten“ nach Flammersfeld und genossen auf Einladung der Veranstaltergemeinschaft MSC Altenkirchen und der Ortsgemeinde Flammersfeld die Teilnahme. Gesamtsieger der 39. Veteranenfahrt wurde Marvin Cramer mit seinem Beifahrer Jasper Franzmann aus Kescheid/Püscheid. Sie fuhren mit einem VW 1600 aus dem Jahr 1968.  Platz Zwei belegten Klaus Peter und  Benjamin Antwerber aus Flammersfeld mit ihrem Alfa Romeo Bertone 1300 (Baujahr 1971). Dritter wurde Herbert Königs aus Kamp-Lintfort (BMW R 50 Baujahr 1965). 108 Kilometer von Flammersfeld über Obernau, Oberirsen, Weyerbusch, Asbach  bis hin zur Mittagspause nach Neustadt/Wied und später weiter über Fernthal, Willroth, Dürrholz und Fluterschen zur Kaffeepause  nach Altenkirchen und anschließend wieder nach Flammersfeld zum Bürgerhaus legten Fahrer und/oder  Beifahrer am Samstag dabei über die Straßen des Westerwaldes zurück. Mit der Anmeldung erhielt ein jeder Teilnehmer auch einen umfangreichen und teilweise bebilderten Fragenkatalog. Unter anderem sollten  die Antworten auf entsprechende Fotos und Texte richtig zugewiesen werden. Weiter wurde gefragt, wo das Wirken von  Friedrich Wilhelm Raiffeisen begann (Weyerbusch), für welche Biermarke der Westerwald Wirt Werbung macht (Sion Kölsch), oder in welchem Ortsteil ein Gedenkstein von der Brücke zu Remagen steht, der an  vier zum Tode verurteilten Offiziere im März 1945 erinnert (Rimbach). Unter den trotz kalten und teilweise nassen Wetters gut gelaunten Teilnehmern waren auch Thomas Weismüller und sein Vater Alfons aus Wissen. Beide fuhren in ihrem 40 PS starken VW Käfer aus dem Jahr 1966.  Das Fahrzeug hat nachweislich nur 62000 Kilometer gelaufen und hatte einen Neupreis von 5700 DM. Besonderheit, so das Fahrerteam: „Wir haben noch eine original Kühltasche sowie eine original Volkswagen Wolldecke mit an Bord.“ Fridhelm Schmitt (75 Jahre) aus Wissen fuhr die Strecke zum 26. Mal mit seinem Motorroller, einem Progress 200 Baujahr 1956, 10, 2 PS und seit 1987 in seinem Besitz, ab. „Leider lässt die Ersatzteilversorgung für diese Fahrzeuge inzwischen zu wünschen übrig“, weis Schmitt. Produziert wurden Progress Roller in Oberkirch im Schwarzwald. Erstmals an den Start ging Michael Nolden aus Michelbach mit seinem teilrestaurierten Unimog. Das Fahrzeug hatte er erst  am 2. Juni 2017  auf seinen Namen zugelassen. Begleitet wurde Nolden von seinem Freund und Beifahrer Stefan Kober, ebenfalls aus Michelbach.

 

Weitere erfolgreiche Teilnehmer aus den Kreisen Altenkirchen und Neuwied waren:

Matthias Krutmann und Stefanie Heßmer (Schutzbach), Ralf und Martina Durkowitzer (Michelbach), Robert Wiesmaier und Friedel Hoben (Altenkirchen), Peter und Brigitte Cramer (Altenkirchen), Hans und Traudi Kaczmarek (Döttesfeld-Bauscheid), Andreas Mathia und Andreas Paffrath (Windhagen), Günter Breuer und Martin Dietershagen (Steinebach), Thomas Nüchel und Andreas Zech  (Asbach), Norbert und Silvia Mietz (Buchholz), Sebastian Mietz und Christin Vianden (Asbach), Rolf Weinand und Claudia Gallenius (Rettersen), Manfred und Hannelore Pick (Flammersfeld), Mario Rinald (Winkelbach) sowie Marvin Rettschlag und Piet Bolscheid (Asbach-Altenburg).

 

Artikel u. Fotos: Heinz-Günter Augst