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Artikel vom 07.11.2017

Kölsche Owend in Flammersfeld


Ein voller Erfolg war der 1. kölsche Owend im Flammersfelder Bürgerhaus. Gastgeber war die Lebenshilfe für den Landkreis Altenkirchen. Für zünftige kölsche Klänge sorgte die Band Hännes aus Wissen. Foto: Heinz-Günter Augst

Rund eine Woche vor dem 11. November, dem offiziellen Start des rheinischen Karnevals, fand am Samstagabend im Flammersfelder Bürgerhaus ein Abend mit gelebter Inklusion unter dem Motto „Mer stonn zusamme- Kölscher Owend“ statt. Weit über  200 Gäste mit und ohne Behinderung aus dem gesamten Landkreis feierten bis in die späten Nachtstunden einen tollen Abend während dem gemeinsames tanzen, schunkeln  und fröhlich sein mit der Band Hännes aus Wissen (Leitung von Jockel Schmidt) im Mittelpunkt stand. Umrahmt wurde die Veranstaltung der guten Laune, bei dem für einige Stunden die Sorgen des Alltages beiseite gelegt wurden durch einen Tanzauftritt der Showtanzgruppe „Inmotion“ der Sportfreunde aus Ingelbach. Unter die Gäste hatten sich auch die Flammersfelder Möhnen sowie eine Damengruppe aus Nümbrecht gemischt. Die jungen Frauen aus dem Bergischen Land feierten im Westerwald zur Musik von den Domstürmer, den Black Föös, den Höhner oder den Paveier den Junggesellenabschied eines ihrer Mitglieder. Jochen Krentel, Geschäftsführer der Lebenshilfe für den Landkreis Altenkirchen, dankte allen Helfern die für den gelungenen Abend im „ausverkauften“ Haus im Einsatz waren. Unter den zahlreichen Helfern waren auch einige Menschen mit Behinderung im Einsatz.  „Inklusion heißt unter anderem auch feiern und das wollen wir hier und heute zusammen tun“, so Krentel weiter. Ein besonderer Dank ging an die Ortsgemeinde Flammersfeld für die kostenlose Bereitstellung der guten Stube. Im Anschluss an den Auftritt der Formation Hännes sorgte DJ Timo weiterhin kölsche sowie auch fetzige Musik. Die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen von den Lebenshilfemitarbeiterinnen Gerlinde Räder und Dorothee Nöchel-Kunz. Beide betonten dass sie stolz sind, das so viele Menschen die gemeinsam und „barrierefrei“ Spaß hatten der Einladung ins Bürgerhaus gefolgt sind.

Heinz-Günter Augst